Rechtsanwaltskammer Celle
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Fachanwaltschaften
 
  Die Bezeichnung "Fachanwalt" setzt sich als Marke durch. Sie ist zu einem jederzeit und überall sichtbaren Zeichen von Qualität geworden. Bürger fragen immer häufiger nach diesen Spezialisten. Mit einer Fachanwaltsqualifikation heben sich Anwälte von der wachsenden Zahl ihrer Mitbewerber ab. Mit dem Erwerb des Titels dokumentieren sie, dass sie über besondere theoretische Kenntnisse und praktische Erfahrungen in einzelnen Rechtsgebieten verfügen. Sie haben dafür die Bearbeitung einer erheblichen Anzahl von Fällen des jeweiligen Fachgebiets nachgewiesen, haben Lehrgänge besucht und Prüfungen vor neutralen Stellen – den Rechtsanwaltskammern – abgelegt. Anwältinnen und Anwälte mit einem Fachanwaltstitel dokumentieren darüber hinaus, dass sie ihr Wissen ständig aktuell halten. Dazu verpflichtet sie die Fachanwaltsordnung.  
         
 
Grundlegende Vereinbarung der norddeutschen Fachausschüsse  
 
Sondervereinbarung des gem. Fachausschusses für Int. Wirtschaftsrecht  
 
Sondervereinbarung des gem. Fachausschusses für Vergaberecht  
         
  Die Kammer hält für interessierte Kollegen/innen Listen der Fachausschuss-mitglieder und Merkblätter der einzelnen Fachanwaltschaften vor.  
 
 
 
 
Agrarrecht  
 
Arbeitsrecht  
 
Bank- und Kapitalmarktrecht  
 
Bau- und Architektenrecht  
 
Erbrecht  
 
Familienrecht  
 
Gewerblicher Rechtsschutz  
 
Handels- und Gesellschaftsrecht  
 
Informationstechnologierecht  
 
Insolvenzrecht  
 
Internationales Wirtschaftsrecht
 
 
 
Medizinrecht  
 
Miet- und Wohnungseigentumsrecht  
 
Migrationsrecht
 
 
Sozialrecht  
 
Steuerrecht  
 
Strafrecht  
 
Transport- und Speditionsrecht  
 
Urheber- und Medienrecht  
 
Vergaberecht
 
 
Verkehrsrecht  
 
Versicherungsrecht  
 
Verwaltungsrecht  
 
     
    Downloads:  
    Antrag auf Erteilung der Erlaubnis einer Fachanwaltsbezeichnung  
    Gebührenordnung für Fachanwaltsanträge  
    Entscheidung BVerfG zum Wiederaufleben des Fachanwaltstitels

Mit Beschluss vom 22.10.2014 (1 BvR 1815/12) hat das Bundesverfassungsgericht entschieden, dass derjenige Fachanwalt, der seine Zulassung vorübergehend abgegeben, sich aber weiter theoretisch auf dem Gebiet fortgebildet hat, nach einer Wiederzulassung zur Rechtsanwaltschaft auch wieder seinen Fachanwaltstitel führen darf. Die bisherige Praxis, dass mit Ende der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft auch die Fachanwaltschaft endet, verstößt gegen Art. 12 GG. Das BVerfG argumentiert damit, dass nach der FAO lediglich der Fortbildungsnachweis auf dem Gebiet der jeweils zuständigen Rechtsanwaltskammer nachzuweisen ist. Eines Nachweises ob derjenige, der eine Fachanwaltsbezeichnung führt, auch tatsächlich praktische Fälle auf dem Gebiet bearbeitet hat, bedarf es nicht. Im konkreten Verfahren hatte die Antragstellerin sich regelmäßig auf dem Fachgebiet fortgebildet, so dass mit Wiederzulassung zur Rechtsanwaltschaft auch der erworbene Fachanwaltstitel wieder auflebt.
 
 

 
 
 
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